Merken Ich hatte diesen Salat zum ersten Mal in einer kleinen Garküche in Berlin, wo eine Frau ihn direkt am Straßenrand zubereitete. Der Duft von Erdnussbutter und frischem Koriander zog mich magisch an. Sie lächelte und reichte mir eine kleine Schale – knackig, cremig, süß und scharf zugleich. Seitdem gehört dieser Thai-Gurkensalat zu meinen Lieblingsgerichten, besonders an warmen Sommertagen.
Einmal brachte ich diesen Salat zu einem Grillabend mit, und er war das erste Gericht, das leer war. Alle fragten nach dem Rezept, und ich musste lachen, weil es so simpel ist. Seitdem mache ich ihn oft für Freunde, und jedes Mal gibt es strahlende Gesichter.
Zutaten
- 2 große Gurken, dünn geschnitten: Nimm die knackigsten Gurken, die du finden kannst, und schneide sie dünn – das macht den Unterschied zwischen wässrig und knusprig.
- 1 mittelgroße Karotte, julienne geschnitten: Die Karotte bringt Farbe und eine leichte Süße, die perfekt mit der Erdnusssauce harmoniert.
- 1/4 kleine rote Zwiebel, dünn geschnitten: Sie gibt eine feine Schärfe, die den Salat interessant macht, ohne zu dominieren.
- 1/4 Tasse frische Korianderblätter, grob gehackt: Koriander ist das Herzstück – frisch und aromatisch, er hebt alles auf ein neues Level.
- 2 Esslöffel geröstete Erdnüsse, gehackt: Sie sorgen für den unwiderstehlichen Crunch, den du in jedem Bissen spüren wirst.
- 1 Esslöffel Sesamsamen (optional): Ein kleines Extra, das nussig und elegant schmeckt.
- 1/4 Tasse cremige Erdnussbutter: Das Fundament der Sauce – nimm eine gute Qualität ohne Zuckerzusatz.
- 2 Esslöffel Sojasauce: Sie bringt die salzige Tiefe, die alles zusammenhält.
- 1 Esslöffel Reisessig: Sanft säuerlich und perfekt ausbalanciert, nicht zu scharf.
- 1 Esslöffel Limettensaft (frisch gepresst): Frische Limette ist ein Muss, Saft aus der Flasche schmeckt niemals gleich.
- 1 Esslöffel Honig oder Ahornsirup: Die Süße rundet die Sauce ab und mildert die Schärfe.
- 1 Teelöffel geröstetes Sesamöl: Ein paar Tropfen reichen, um den typischen asiatischen Geschmack zu erzeugen.
- 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt: Knoblauch gibt der Sauce Tiefe, aber übertreib es nicht.
- 1 Teelöffel frischer Ingwer, gerieben: Frischer Ingwer ist scharf und würzig, er bringt Leben in jede Schüssel.
- 1-2 Esslöffel warmes Wasser (zum Verdünnen, nach Bedarf): Damit wird die Sauce geschmeidig und gießbar.
- 1/2 Teelöffel rote Chiliflocken oder Sriracha (optional, für Schärfe): Wenn du es feurig magst, gönn dir ruhig etwas mehr.
Anleitung
- Gemüse vorbereiten:
- In einer großen Schüssel die Gurkenscheiben, Karotte, rote Zwiebel und Koriander vermengen. Du wirst den frischen Duft sofort lieben.
- Dressing anrühren:
- In einer mittleren Schüssel Erdnussbutter, Sojasauce, Reisessig, Limettensaft, Honig, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer verquirlen. Füge esslöffelweise warmes Wasser hinzu, bis die Konsistenz cremig und gießbar ist, dann nach Belieben Chiliflocken oder Sriracha unterrühren.
- Salat vermengen:
- Das Dressing über das Gemüse gießen und vorsichtig alles gleichmäßig vermengen. Achte darauf, dass jedes Stück schön ummantelt ist.
- Fertigstellen und servieren:
- Mit gehackten Erdnüssen und Sesamsamen bestreuen. Sofort servieren oder bis zu 30 Minuten kalt stellen für extra Frische.
Merken An einem heißen Augustabend saß ich mit Freunden auf dem Balkon, und dieser Salat war das einzige Gericht, das wir wirklich brauchten. Jeder Bissen war erfrischend, würzig und voller Leben. Wir redeten stundenlang, und die Schüssel blieb leer, aber die Erinnerung blieb.
Variationen und Ergänzungen
Du kannst diesen Salat nach Lust und Laune anpassen. Füge dünn geschnittene Paprika oder Radieschen hinzu, wenn du noch mehr Crunch magst. Für eine proteinreiche Version kannst du gegrilltes Hähnchen, Tofu oder Garnelen darüber geben. Wenn du es vegan haben willst, ersetze einfach den Honig durch Ahornsirup.
Aufbewahrung und Meal Prep
Dieser Salat lässt sich gut vorbereiten, aber bewahre das Dressing getrennt auf, wenn du ihn länger als ein paar Stunden aufheben willst. Im Kühlschrank hält er sich bis zu zwei Tage, wobei das Gemüse etwas an Knackigkeit verliert. Das Dressing allein hält sich problemlos eine Woche und passt auch zu anderen Salaten oder als Dip.
Häufige Fragen und kleine Tricks
Viele fragen mich, ob man statt cremiger Erdnussbutter auch stückige nehmen kann – klar, aber dann wird die Sauce weniger glatt. Manche mögen das, ich bevorzuge die seidige Konsistenz. Wenn du keine Erdnussallergie hast, probiere unbedingt geröstete Erdnüsse als Topping, sie machen den Unterschied.
- Verwende Tamari statt Sojasauce, wenn du glutenfrei kochen willst.
- Frischer Ingwer ist unverzichtbar, Pulver schmeckt einfach nicht gleich.
- Rühre die Sauce kurz vor dem Servieren nochmal durch, falls sie sich absetzt.
Merken Dieser Salat ist mehr als nur eine Beilage, er ist ein kleines Geschenk an dich selbst. Gönn dir die Frische, die Aromen und den Moment.
Fragen rund um das Rezept
- → Wie wird das Erdnussdressing am besten zubereitet?
Das Dressing wird aus cremiger Erdnussbutter, Sojasauce, Reisessig, Limettensaft, Honig, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer hergestellt und mit etwas Wasser zu einer cremigen Konsistenz verrührt.
- → Kann man den Schärfegrad anpassen?
Ja, durch Zugabe von roten Pfefferflocken oder Sriracha lässt sich die Schärfe individuell erhöhen oder weglassen.
- → Welche Alternativen gibt es für Honig im Dressing?
Ahornsirup oder andere pflanzliche Süßungsmittel sind geeignete Alternativen für eine vegane Variante.
- → Wie bleibt der Salat lange frisch und knackig?
Der Salat sollte kurz vor dem Servieren mit dem Dressing vermengt oder bis zu 30 Minuten kaltgestellt werden, um seine Frische zu bewahren.
- → Kann der Salat durch zusätzliche Zutaten ergänzt werden?
Zusätzliche Gemüse wie Paprika oder Radieschen können für mehr Textur und Geschmack hinzugefügt werden, ebenso passt er gut zu proteinreichen Beilagen.