Merken An einem grauen Sonntagmorgen, als der Regen sanft gegen die Fenster klopfte, roch meine Küche plötzlich nach heißem Honig und gerösteten Nüssen. Ich wollte eigentlich nur schnell etwas Frühstück zaubern, doch dieser duftende Moment veränderte alles, was ich über selbstgemachtes Granola wusste. Seitdem gehört dieses Rezept zu meinen liebsten Küchenritualen, wenn ich etwas Trostendes und gleichzeitig Knuspriges suche.
Als ich dieses Granola das erste Mal für meine Brunch-Freunde machte, verschwand die ganze Schale innerhalb von Minuten. Jemand fragte, wo ich dieses teure Biomarkt-Granola gekauft hätte und lachte herzlich, als ich erzählte, dass es nur Zutaten waren, die die meisten im Schrank haben. Jetzt backe ich immer eine doppelte Portion, weil es als Geschenk in hübschen Gläsern so gut ankommt wie auf dem eigenen Frühstückstisch.
Zutaten
- 3 Tassen Haferflocken: Alte Sorte (old-fashioned) halten ihre Form besser und geben mehr Biss als schnellkochende Varianten
- 1 Tasse rohe Nüsse: Mandeln, Pekannüsse oder Walnüsse, grob gehackt, bringen unterschiedliche Röstaromen
- 1/3 Tasse Kokoschips: Optional, aber gerösteter Kokos verleiht diese wunderbare süßliche Note
- 1/2 TL Zimt: Wärmt das Granola sanft und harmoniert wunderbar mit Honig
- 1/2 Tasse Honig: Der süße Klebstoff, der alles zu goldenen Cluster verbindet
- 1/3 Tasse neutrales Öl: Sonnenblumen-, Traubenkern- oder Kokosöl sorgen für die perfekte Knusprigkeit
- 1 TL Vanilleextrakt: Ein kleines bisschen Luxus, das den Unterschied macht
- 1/2 TL Fleur de sel: Meersalzflocken bringen das perfekte süß-salzige Gleichgewicht
Anweisungen
- Ofen vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 160°C vor und lege ein großes Backblech mit Backpapier aus, damit später nichts kleben bleibt.
- Trockene Zutaten mischen:
- In einer großen Schüssel Haferflocken, gehackte Nüsse, Kokoschips und Zimt vereinen, bis alles gut verteilt ist.
- Die süße Basis:
- Erwärme Honig und Öl in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze, bis sie sich verbinden, dann rühre die Vanille unter.
- Alles verbinden:
- Gieße die Honigmischung über die trockenen Zutaten und rühre gründlich durch, bis jedes Körnchen schön glänzt.
- Auf dem Blech verteilen:
- Breite die Mischung gleichmäßig aus und drücke sie sanft mit einem Pfannenwender fest, damit später schöne Cluster entstehen.
- Goldbraun backen:
- Bake 25 bis 30 Minuten, rühre einmal in der Hälfte der Zeit um, und warte, bis alles duftet und gleichmäßig gebräunt ist.
- Das Salz finishen:
- Bestreue das heiße Granola sofort mit Fleur de sel und lass es komplett auf dem Blech auskühlen, es wird beim Abkühlen erst richtig knusprig.
- Break into clusters:
- Zerbrich das abgekühlte Granola in mundgerechte Stücke und bewahre es bis zu zwei Wochen in einem luftdichten Behälter auf.
Merken Meine Nachbarin kam neulich an der Tür und sagte, sie müsse dringend mein Granola-Rezept haben, weil ihr Enkel beim letzten Besuch nicht mehr aufhören wollte, davon zu essen. So etwas Kleines, das Menschen so sehr verbindet und Freude bringt, ist genau das, was Kochen für mich besonders macht.
Varianten, die ich ausprobiert habe
Manchmal tausche ich die Hälfte der Nüsse gegen Kürbis- oder Sonnenblumenkerne, wenn ich eine leichtere Version möchte. Trockenfrüchte wie Cranberries oder Kirschen kommen erst nach dem Backen dazu, damit sie nicht verbrennen und ihre schöne Farbe behalten.
Servierideen für besondere Momente
Über griechischem Joghurt mit frischen Beeren ist dieses Granola am schönsten. Als Geschenk gefüllt in hübsche Gläser mit einem handgeschriebenen Etikett hat es schon viele Herzen gewonnen, und einfach pur aus der Hand geschnackelt macht es auch mittags in der Büropause glücklich.
Was ich beim nächsten Mal anders mache
Letzte Woche habe ich geröstete Marzipanstückchen hinzugefügt, was eine wunderschöne mandelartige Süße gebracht hat. Wenn es dir zu süß ist, reduziere den Honig leicht und nimm stattdessen etwas Ahornsirup für eine subtilere Note.
- Verwende am besten ein Backblech mit Rand, damit nichts herabfällt
- Rühre wirklich nur einmal um, damit die Cluster nicht zu klein werden
- Bewahre das Granola an einem dunklen Ort auf, damit das Öl nicht ranzig wird
Merken Ich wünsche dir viele duftende Morgen in der Küche und viele glückliche Menschen, die sich über dein hausgemachtes Granola freuen. Es sind genau diese kleinen Momente, die den Alltag etwas schöner machen.
Fragen rund um das Rezept
- → Wie lange hält sich die Granola?
Die Granola hält sich in einem luftdichten Behälter bis zu zwei Wochen. Sie sollte vollständig abgekühlt sein, bevor sie gelagert wird, damit die Knusprigkeit erhalten bleibt.
- → Kann ich die Nüsse durch Samen ersetzen?
Ja, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne eignen sich hervorragend als nussfreie Alternative. Sie sorgen ebenfalls für den gewünschten Crunch und sind eine tolle Option bei Nussallergien.
- → Warum sollte ich die Granola vor dem Abkühlen nicht berühren?
Die Granola wird erst beim Abkühlen wirklich fest und knusprig. Während sie noch warm ist, ist sie weich und kann leicht auseinanderfallen. Das Abkühlen auf dem Backblech ist entscheidend für die Cluster-Bildung.
- → Wann sollte ich getrocknete Früchte hinzufügen?
Getrocknete Früchte wie Cranberries oder Kirschen sollten nach dem Backen hinzugefügt werden. Im Ofen würden sie zu hart werden und ihre Feuchtigkeit verlieren.
- → Welcher Honig eignet sich am besten?
Milder Honig wie Akazienhonig lässt die anderen Aromen zur Geltung kommen. Für kräftigere Geschmacksnoten eignet sich Waldhonig. Flüssiger Honig lässt sich leichter verarbeiten als festcremiger.
- → Kann ich die Granola ohne Ofen zubereiten?
Die Ofenmethode liefert das beste Ergebnis für gleichmäßig geröstete Flocken. Alternativ kann die Mischung bei niedriger Temperatur in einer Pfanne geröstet werden, allerdings dauert dies länger und das Ergebnis ist weniger knusprig.